Ernährungslexikon

Allergie
Das Wort „Allergie“ stammt aus dem Griechischen und ist aus den Wörtern „allos“ wie anders und „ergon“ wie „Wirkung“ zusammengesetzt.
Unter einer Allergie versteht man eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems gegenüber zunächst nicht schädlichen, körperfremden Substanzen. Auslöser von Allergien sind Allergene (Proteine bzw. Enzyme).

Der Organismus wird durch mehrfachen Kontakt mit einem allergenen Stoff überempfindlich, d.h. er bildet gegen das körperfremde Eiweiß spezifische Antikörper. Die Abwehrreaktion bleibt dem Immunsystem in Erinnerung.
Bei erneutem Kontakt mit dem bestimmten Allergen kommt es zur Überreaktion des Immunsystems. Die Allergene reagieren mit den „früher“ gebildeten spezifischen Antikörpern. Diese so genannte „Antigen-Antikörper-Reaktion“ führt im Körper zur Freisetzung von Botenstoffen, die die Symptome der Allergie auslösen.

Aminosäuren
Sind die kleinsten Grundbausteine aller Eiweiße (Proteine). Es gibt 20 verschiedene Aminosäuren. Acht davon kann unser Körper nicht selbst aufbauen, zwei nicht ausreichend. Sie müssen unbedingt in der Nahrung enthalten sein.
Antioxidantien
Antioxidantien erhöhen die Haltbarkeit. Sie verzögern den chemischen Verderb (z. B. das Ranzigwerden von Fetten, das Braunwerden von Obst,) in dem sie eine Oxidation durch Luftsauerstoff verhindern. Es gibt natürliche (Vitamin C, Vitamin E) und künstlich hergestellte (Benzoesäure) Antioxidantien.
Appetit
Ist das Verlangen nach ganz bestimmten Speisen. Er wird ausgelöst beim Anblick oder der Vorstellung von Speisen. Außerdem spielen Stimmungen, Gefühle und Geschmacksreize eine wichtige Rolle.
Arbeitsumsatz
Ist der Energieverbrauch bedingt durch den Beruf. Je nach Berufsschwere schwankt er zwischen 2.100 kJ (500 kcal) und mehr als 8.400 kJ (2.000 kcal).
Aromastoffe
Sie verstärken den Geruch und Geschmack der Lebensmittel und werden u.a. bei der Herstellung von z.B. Erfrischungsgetränken, Creme- und Geleespeisen, Eis, Backwaren, Milchprodukte, Süßigkeiten, Tees und Likören eingesetzt.
Aspartam
Süßstoff, der etwa 200mal stärker von der Süßkraft ist als Haushaltszucker. Es eignet sich nicht zum Kochen und Backen.
Ausmahlungsgrad
Ein hoher Ausmahlungsgrad bedeutet, dass das Korn fast vollständig vermahlen wird und ursprüngliche Substanzen wie Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthält (z.B. Vollkornmehl).
Auszugsmehl
Sehr helles Weizenmehl (Typ 405), das keine Kleie mehr enthält.
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