Anforderungen an die Ernährung

Hier muss zuerst zwischen der Art der vorliegenden Behinderung differenziert werden. Liegt eine körperliche, eine geistige, eine psychische oder eine kombinierte Behinderung vor und in welchem Ausmaß.

Beispiele:

Motorische Behinderung
Problem:
Bewegungsmangel, kann zu Obstipation (Verstopfung) führen
 
verminderter Energiebedarf durch wenig körperliche Bewegung
 
mit zunehmender Störung der Feinmotorik wird Übergewicht wahrscheinlicher
Ansatzpunkt:
ballaststoffreiche, energieadaptierte Kost bei hoher Flüssigkeitszufuhr
Geistige Behinderung
Problem:
gestörtes Sättigungsempfinden kann vorliegen
 
Veränderter Appetit durch Medikamenteneinnahme
 
Nährstoffbedarf kann verändert sein
Ansatzpunkt:
je nach Situation angepasste Energiezufuhr
 
eventuell Fremdkontrolle erforderlich
Teller mit einem Menü

Für Menschen mit motorischer und geistiger Behinderung ist die Nahrungsaufnahme nicht immer einfach. Zahlreiche Reflexe können beeinträchtigt sein, so dass auch der Kau-Schluck-Vorgang gestört sein kann. Durch Übungen ist es manchmal möglich, die Mundmotorik und den Schluckvorgang zu trainieren. Pflegerische Unterstützung kann hier notwendig sein.


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